Erste Rezension von «Utopia and Reality»

Cover «Utopia and Reality»Der Science-Fiction-Schriftsteller, Podcaster und Blogger David Agranoff ist nach eigenen Angaben eher zufällig über unseren Sammelband Utopia and Reality gestolpert. Oder vielmehr: Er hatte eigentlich ein ganz anderes Buch erwartet. Umso mehr freut es mich, dass er Gefallen an dem Band gefunden und sich sogar die Zeit genommen hat, diesen sehr freundlich zu besprechen.

I admit if I had not misunderstood what this book was about, I probably would not have read it, but this thoughtful well-researched anthology about Utopian films was very good. Happy mistake as it were.

Die ganze Rezension findet sich auf Davids Blog.

Erschienen: Rezension von Matthias Uhlmanns «Die Filmzensur im Kanton Zürich».

Auf H-Soz-Kult ist soeben meine Rezension von Matthias Uhlmanns gewichtiger filmhistorischer Dissertation Die Filmzensur im Kanton Zürich. Geschichte, Praxis, Entscheide erschienen.

Zur vollständigen Rezension.

Uhlmann, Matthias: Die Filmzensur im Kanton Zürich. Geschichte, Praxis, Entscheide. Zürich: Verlag Legissima 2019.

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Diskussion zum phantastischen Film in der Schweiz

In der Reihe «Filmtalk» des Vereins Zürich für den Film fand gestern Abend im Kino Xenix eine Gesprächsrunde zum Thema «Fantastische Filme: in der Schweiz unerwünscht?» statt. Unter der Leitung von Achim Hättich diskutierten Bianca Gadola, Ivan Engler und meine Wenigkeit zum Thema.

Warnung: Das Gespräch fand mehrheitlich auf Schweizerdeutsch statt.

 

Interview zu «Star Wars»

Ich würde mich nicht als Star-Wars-Experte und schon gar nicht als Fan des Franchise bezeichnen. Dieser Umstand hat die NZZ am Sonntag aber nicht davon abgehalten, mich anlässlich des Kinostarts von Star Wars: The Rise of Skywalker zu interviewen. Sonderlich tiefe Einsichten gebe ich nicht von mir, aber wenn’s interessiert, dar kann das Interview hier lesen (je nachdem hinter einer Paywall oder nicht).

Das wahre Wesen der Welt

Verschwörungstheorien sind zwar keinesfalls der Fokus meiner bisherigen Forschung, aber bei meiner Beschäftigung mit utopischen Filmen – insbesondere den Zeitgeist-Filmen – kam ich nicht an dem Thema vorbei. Deshalb habe ich auch nicht lange gezögert, ein Proposal für die Tagung Mit Fiktionen über Fakten streiten. Fake News, Verschwörungstheorien und ihre kulturelle Aushandlung, die vom 28.–30.11.2019 an der  der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stattfand, einzureichen.

Die von Vera Podskalsky und Deborah Wolf organisierte Tagung war sehr gelungen. Mir wurde wieder einmal klar, dass es sich lohnt, wenn zwischendurch die eigene Fach- bzw. Themenblase verlässt.

 

Libra (Patty Newman, USA 1978)

An der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung an der Freien Universität Berlin hielt ich einen Vortrag zum Kurzfilm Libra. Libra ist eine praktisch unbekannte Produktion aus dem Jahr 1978, auf die mich Ralf Bülow vor einigen Jahren aufmerksam gemacht hat. Darin wird ein Zukunft entworfen, in der die Welt vor lauter Regulierungen und Gesetze zugrunde geht. Hoffnung bietet einzig die Raumstation Libra, auf der statt dem Staat der freie Markt herrscht.

Ich habe immer wieder hin- und her überlegt, ob und wie ich Libra in meinem Buch behandeln soll. Aber letztlich passte er nicht recht in das Konzept rein, zudem konnte ich kaum Material dazu finden. In Berlin habe ich nun die Ergebnisse meiner Spurensuche präsentiert.

Obwohl keine Literatur zu Libra existiert und ich auch kaum Quellen finden konnte, die darauf hindeuten, dass der Film breit rezipiert wurde, hat ihn jemand auf YouTube gestellt.

Forum zu «Blade Runner» in der neuen ZFF

Von Blade Runner und Blade Runner 2049 war an dieser Stelle schon mehrfach die Rede (unter anderem hier und hier). Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Fantastikforschung (ZFF) widmet sich nun ebenfalls den Filmen von Ridley Scott respektive Denis Villeneuve.

Die ZFF erscheint seit diesem Jahr nicht nur als kostenlose OpenAccess-Publikation, wir haben auch am Inhalt geschraubt. In der neuen Rubrik «Forum» melden sich jeweils eine Handvoll Autorinnen und Autoren mit kurzen Beiträgen zu einem vorgegebenen Thema zu Wort. Geisteswissenschaftliche Forschung reagiert normalerweise langsam, bis zu einem wichtigen Ereignis oder einem neuen Phänomen ein ein Artikel in einer Zeitschrift – und erst recht einem Sammelband – erscheint, können schnell ein paar Jahre ins Land ziehen. Die Idee hinter der neuen Rubrik ist es, dem ein Stück weit entgegenzuwirken. Im Forum sollen aktuelle Entwicklungen verhältnismässig schnell aufgegriffen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Im Idealfall werden neue Diskussionen lanciert oder bestehende weitergeführt. Entsprechend sind die Beiträge eher kurz gehalten und dürfen auch gerne zugespitzt sein und auf sonst üblichen umfangreichen Literaturverweise verzichten.

Das aktuelle Blade Runner-Forum ist hier verfügbar, im Folgenden die Liste der einzelnen Beiträge:

  • Tobias Haupts: «Science Fiction 1982 | 2017»
  • Barbara Flückiger: «Farbe, Licht, Raum in Blade Runner 2049»
  • Simon Spiegel: «Blade Runner Retroffited»
  • Sherryl Vint: «Vitalität und Fortpflanzung in Blade Runner 2049»
  • Lars Schmeink: «Blade Runner 2049 – Zwischen Nostalgie und Auslöschung»

Origami-Einhorn

Sammelrezension zu «2001: A Space Odyssey»

Die Zeitschrift für Fantastikforschung (ZFF),zu deren Herausgebern ich gehöre, ist das offizielle Organ der Gesellschaft für Fantastikforschung und die einzige deutschsprachige wissenschaftlich Zeitschrift, die sich medienübergreifend mit allen Formen »nicht-realistischer« Erzählweisen und -welten beschäftigt.

Nach einer längeren – zu langen Funkstille – erscheint die ZFF neu als Online-OpenAccess-Publikation auf der Plattform der Open Library of the Humanities, die von einem internationalen Verbund von Bibliotheken finanziert wird.

Der Umstieg war mit einigen Hürden verbunden. Mittlerweile haben wir diese alle überwunden, doch eine Folge der diversen Haken und Ösen, mit denen wir uns rumplagen mussten, ist, dass die erste »neue« Ausgabe nicht auf einen Schlag erscheint, sondern dass wir die Artikel fortlaufend veröffentlichen.

Heute ist nun eine längere Rezension von mir erschienen, in denen ich vier neu erschienen Bücher bespreche, die sich mit Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey beschäftigen, der letztes Jahr seinen 50. Geburtstag feierte.

Konkret bespreche ich die folgenden Titel:

Michael Benson: Space Odyssey: Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke, and the Making of a Masterpiece. Simon & Schuster: New York, 2018.

James Fenwick (Hg.): Understanding Kubrick’s 2001: A Space Odyssey. Representation and Interpretation. Intellect: Oxford, 2018.

Joe R. Frinzi: Kubrick’s Monolith. The Art and Mystery of 2001: A Odyssey. McFarland & Co.: Jefferson, 2017.

Nils Daniel Peiler: 201×2001. Fragen und Antworten mit allem Wissenswerten zu Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey. Schüren: Marburg, 2018.

Die Rezension ist hier online verfügbar.

Cover der Publikationen