«We’ll Meet Again Some Sunny Day.»

Das Collegium Generale der Universität Bern ist eine regelmässige interdisziplinäre Ringvorlesung. Im Frühjahr 2017 steht sie unter dem Thema «Visionen», und ich hatte das Vergnügen, in diesem Rahmen über Apokalypse und Klimawandel im Science-Fiction-Film zu sprechen. Letzteres sehr viel weniger ausführlich, was allerdings in der Natur der Sache liegt (warum das so ist – dazu mehr im Vortrag und im unten angegebenen Artikel von Michael Svoboda).

Literatur

Sontag, Susan: „The Imagination of Disaster“ (1965). In: Dies.: [easyazon_link identifier=“014119006X“ locale=“DE“ tag=“utopia2016-21″]Against Interpretation[/easyazon_link]. London 1987, 209–225.

Svoboda, Michael: „Cli-fi On the Screen(s). Patterns in the Representations of Climate Change in Fictional Films“. In: Wiley Interdisciplinary Reviews: Climate Change. 7, 1, 2016, 43–64. DOI:10.1002/wcc.381.

Vortrag an der Universität Bern

Im Rahmen der interdisziplinären Vorlesungsreihe zum Thema Visionen des Collegium generale der Universität Bern werde ich kommenden Mittwoch einen Vortrag mit dem Titel «We’ll Meet Again Some Sunny Day.» Apokalypse und Klimawandel im Science-Fiction-Film halten.

Statt vieler Wort hier das offizielle Abstract des Vortrags: Als Genre, das meist einen technisch avancierten Zustand zeigt, scheint die Science Fiction in idealer Weise geeignet, die Folgen wissenschaftlicher und generell zivilisatorischer Entwicklungen darzustellen. Doch tatsächlich bekundet die filmische Science Fiction grosse Mühe, halbwegs plausible Zukunftsszenarien zu entwerfen. Die Anforderungen des Spielfilms – Spannungskurve, Konzentration auf wenige Figuren, Massentauglichkeit etc. – führen dazu, dass das Genre oft in der Form von Katastrophenfilmen auftritt, welche die von Susan Sontag beschriebene «peculiar beauties to be found in wreaking havoc» zelebrieren. Dies gilt auch für das Phänomen des Klimwandels, das sich als besonders filmuntauglich entpuppt. In meinem Vortrag gehe ich auf diese Probleme ein, präsentiere aber auch einige Ausnahmen.

Die kostenlose Veranstaltung findet am Mittwoch, 3. Mai, im Auditorium maximum der Universität Bern statt und dauert von 18.45 bis 19.45 Uhr.

Zur Veranstaltungswebsite.

Dr. Strangelove

«We’ll Meet Again …»