Der grosse Irrtum der Craig-Bonds

James Bond ist ein Thema, das mich von klein auf beschäftigt. Ich habe die Filme als Kind geliebt; im zarten Alter von ca. zehn Jahren stand für mich fest, dass Kino – respektive damals vor allem Fernsehen – eigentlich gar nicht besser werden kann als das, was mir in You Only Live Twice, Goldfinger etc. geboten wurde. Seit damals bin ich ein hoffnungsloser Bond-Fan.

Es ist ein fast schon integraler Bestandteil des Fan-Daseins, dass man dem Objekt seiner Leidenschaft nicht unkritisch gegenübersteht, sondern vielmehr alle Veränderungen genau registriert und bewertet. Und so ringe ich denn auch schon lange mit Bond. Im Grunde waren alle Bonds, die ich im Kino gesehen habe – die Ausnahme bildet The Living Daylights, in den ich mich in viel zu jungen Jahren reinschmuggeln konnte –, mehr oder weniger enttäuschend. Pierce Brosnan packte es schon nicht, und bei Craig ging ging nun wirklich alles schief.

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrfach ausführlicher über Bond geschrieben, 1 aber als ich vom Filmbulletin angefragt wurde, anlässlich des Starts von No Time to Die einen längeren Rant zu schreiben, habe ich natürlich zugesagt.

Das Ergebnis ist nun online.

„This never happened to the other fella” – James Bond als Leidensmann in Casino Royale

Anmerkungen:

  1. Unter anderem habe ich ein Kapitel über James Bond für den dritten Band der Einführung in die Filmgeschichte in drei Bänden geschrieben, der hier erhältlich ist. Ausserdem den Artikel »Ikone des Zeitgeists – James Bond im Wandel der Zeit« für die Zeitschrift Frame sowie die Spoiler-Kolumne »Licence to Spoil« für das Filmbulletin.
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